MEINE JETZIGEN BARSOIS
|
Um es gleich vorweg zu nehmen, ich lebe
eigentlich nur für meine Hunde, so sind sie sowohl im Haus wie auch auf
Ausflügen und Reisen immer dabei. Sogar zum Einkaufen wollen sie meistens
mit.
|
|
Balchas,
der laut Stammbaum Bogram heisst, ist am 18.01.99 als Dritter geboren. Er
stammt mütterlicherseits aus der Linie meines 1996 verstorbenen Rüden
Kurakin, den ich über alles liebte. Totschka, seine Mutter, vererbte
unendlich viel von dieser Linie und so wollte ich unbedingt ein Kind von
Totschka haben. Am 15. Mai 99 sah ich die aus dem Wurf noch verfügbaren 3
Rüden. Balchas war der grösste von allen und er versprach ein stattlicher
Rüde zu werden, genau nach meinen Vorstellungen. Zu diesem Zeitpunkt hatte
ich noch Mimosha, bereits 11 Jahre alt und Arusha 9 Jahre alt. Was passiert,
wenn ich zu diesen alten Mädchen einen Welpen mitnehme? Sicher wird er
seine Brüder vermissen und rasend Heimweh kriegen; denn die alten Weiber
rümpften schon die Nasen als sie an den kleinen Buben rochen. Oliver war
bereit, mir zwei Rüden abzugeben. Balchas hat heute eine Schulterhöhe von
fast 90 cm, genau nach meinem Wunsch. Er ist ein "Analytiker",
alles was er aus der Hand zu fressen bekommt wird zuerst äusserst genau
beschnuppert, in die Schnauze genommen, nochmals auf den Boden oder das
Kissen gelegt, nochmals genau beschnuppert, wieder in die Schnauze genommen
und dann langsam, genüsslich verzehrt. Er ist ein Sonnyboy, der, wenn es am
Gartentor klingelt, in Begleitung seines Bruders ans Tor rennt und alle
Leute freudig begrüsst. Von der Postbotin bekommen sie deshalb immer einen
Hundekuchen. |
|
Boyar ist
der Wurfbruder von Balchas und kam als Fünfter zur Welt. Er hat die Statur
und das glatte Haarkleid seiner Mutter geerbt. An ihm ist ein Mädchen
verloren gegangen. Er ist nicht viel kleiner als Balchas, aber viel
feingliedriger und einige Kilos leichter. Ein zärtlicher, lieber
Schmusehund mit nicht gerade starken Nerven, ist aber trotzdem sehr mutig
und kann ganz ernst und gescheit in die Welt blicken. Wir nennen ihn deshalb
"Professor". Er ist der Wachhund, bellt sobald er jemand oder
etwas auf der Strasse vorüber gehen sieht. Klingelt es am Gartentor, freut
er sich, Gäste muss man ja nicht verbellen, denen geht man freudig wedelnd
entgegen, meist bringen die ja Kekse für die Hunde mit. Passiert irgend ein
"Unglück" dann trifft es sicher den "Kleinen", ER tritt
in eine Glasscherbe, ER ritzt sich an einem riesigen Rosendorn die Haut auf,
ER wird verletzt beim Zusammenprall mit seinem Bruder beim Spiel, ER
schreit vor Ohrenschmerzen wenn wir mit dem Auto über einen Berg gefahren
sind und die Strasse ziemlich abschüssig wieder nach unten geht. Vielleicht
liegt er mir gerade deshalb so am Herzen. |

Keiner macht was ohne den andern.....
Mit Klick ins Bild erscheint es in Originalgrösse