MEINE  JETZIGEN  BARSOIS

Um es gleich vorweg zu nehmen, ich lebe eigentlich nur für meine Hunde, so sind sie sowohl im Haus wie auch auf Ausflügen und Reisen immer dabei. Sogar zum Einkaufen wollen sie meistens mit. 
Es gibt im ganzen Haus keine Taburäume für sie, alle Türen stehen weit offen. Auch der grosse Garten steht ihnen voll zur Verfügung. Praktisch in jedem Raum hat es Liegebetten. Nachts schläft mindestens einer von ihnen auf meinem Bett. 
Wir können sogar miteinander reden und das geht dann so: Meist kommen sie zu zweit, die Rüden sind unzertrennlich, keiner macht was ohne den andern, sie stellen sich vor mich hin und schauen mich an, das heisst: frag was wir wollen. Also frage ich: wollt ihr in den Garten? keine Reaktion. Habt ihr Hunger? die äusserste Spitze der Rute bewegt sich ein ganz klein wenig, was soviel heisst, du bist nahe dran. Also frage ich weiter, wollt ihr einen Pans? Die Ruten bewegen sich etwas mehr, aber immer noch habe ich nicht das richtige Wort gesagt. Wollt ihr etwa einen Fisch? Nun wedeln sie wie die Wilden und hüpfen vor Freude, dass ich endlich kapierte was sie begehren. Sie rennen voraus, sie wissen genau wo die grosse Dose mit den getrockneten Fischen steht und freudig nimmt jeder einen Fisch in Empfang. Arusha hat nicht gebettelt, aber sie hat genau mitbekommen was war. Sie steht oben an der Treppe und schaut herunter. Sie weiss, dass ich sie nicht vergessen habe und auch sie einen Fisch bekommen wird. Allerdings erwartet sie, dass ich ihn zu ihr hoch bringe, was ich selbstverständlich auch tue. Es ist schön, mit Hunden so eng zusammen zu leben und sie empfinden es wohl ebenso, das zu mindest sagen mir ihre immer freudig strahlenden Augen!
Allerdings muss man oft auch Sachen in Kauf nehmen, auf die man gerne verzichten würde. Darüber können Sie in der Rubrik "Haben Sie auch Heimworker?" mehr erfahren. Viel Vergnügen!

 

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Ahnentafel

Balchas, der laut Stammbaum Bogram heisst, ist am 18.01.99 als Dritter geboren. Er stammt mütterlicherseits aus der Linie meines 1996 verstorbenen Rüden Kurakin, den ich über alles liebte. Totschka, seine Mutter, vererbte unendlich viel von dieser Linie und so wollte ich unbedingt ein Kind von Totschka haben. Am 15. Mai 99 sah ich die aus dem Wurf noch verfügbaren 3 Rüden. Balchas war der grösste von allen und er versprach ein stattlicher Rüde zu werden, genau nach meinen Vorstellungen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch Mimosha, bereits 11 Jahre alt und Arusha 9 Jahre alt. Was passiert, wenn ich zu diesen alten Mädchen einen Welpen mitnehme? Sicher wird er seine Brüder vermissen und rasend Heimweh kriegen; denn die alten Weiber rümpften schon die Nasen als sie an den kleinen Buben rochen. Oliver war bereit, mir zwei Rüden abzugeben. Balchas hat heute eine Schulterhöhe von fast 90 cm, genau nach meinem Wunsch. Er ist ein "Analytiker", alles was er aus der Hand zu fressen bekommt wird zuerst äusserst genau beschnuppert, in die Schnauze genommen, nochmals auf den Boden oder das Kissen gelegt, nochmals genau beschnuppert, wieder in die Schnauze genommen und dann langsam, genüsslich verzehrt. Er ist ein Sonnyboy, der, wenn es am Gartentor klingelt, in Begleitung seines Bruders ans Tor rennt und alle Leute freudig begrüsst. Von der Postbotin bekommen sie deshalb immer einen Hundekuchen.
Mit Klick auf die "Ahnentafel" erfahren Sie alles über seine Abstammung.

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Ahnentafel

Boyar ist der Wurfbruder von Balchas und kam als Fünfter zur Welt. Er hat die Statur und das glatte Haarkleid seiner Mutter geerbt. An ihm ist ein Mädchen verloren gegangen. Er ist nicht viel kleiner als Balchas, aber viel feingliedriger und einige Kilos leichter. Ein zärtlicher, lieber Schmusehund mit nicht gerade starken Nerven, ist aber trotzdem sehr mutig und kann ganz ernst und gescheit in die Welt blicken. Wir nennen ihn deshalb "Professor". Er ist der Wachhund, bellt sobald er jemand oder etwas auf der Strasse vorüber gehen sieht. Klingelt es am Gartentor, freut er sich, Gäste muss man ja nicht verbellen, denen geht man freudig wedelnd entgegen, meist bringen die ja Kekse für die Hunde mit. Passiert irgend ein "Unglück" dann trifft es sicher den "Kleinen", ER tritt in eine Glasscherbe, ER ritzt sich an einem riesigen Rosendorn die Haut auf, ER wird verletzt beim Zusammenprall mit seinem Bruder beim Spiel,  ER schreit vor Ohrenschmerzen wenn wir mit dem Auto über einen Berg gefahren sind und die Strasse ziemlich abschüssig wieder nach unten geht. Vielleicht liegt er mir gerade deshalb so am Herzen.
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Balchas-Boyar-1.jpg (21022 Byte)

Keiner macht was ohne den andern.....
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